Der Ochsenmarkt

  • Ochsenmarkt

Erstmals 1212 urkundlich erwähnt erlangte Wedel Mitte des 15. Jahrhunderts größere Bedeutung durch den Ochsenhandel. Jeweils im Frühjahr wurden die Magerviehherden aus dem dänischen Jütland über den Ochsenweg nach Wedel getrieben, wo sie verkauft und über die Elbe verschifft wurden. Der alljährlich stattfindende Ochsenmarkt erinnert regelmäßig an diesen Teil der Stadtgeschichte.

Noch bis nach Mitte des vergangenen Jahrhunderts wurden die Rinder durch die Straßen zum Markt getrieben. Heutzutage reisen sie im Hänger an und es sind auch nicht mehr nur Rinder, sondern immer mehr Pferde. Eines ist aber immer noch so wie früher: Der Verkauf per Handschlag nach alter Tradition.

Wer beim Auftrieb dabei sein will, muss früh aufstehen. Bereits zwischen 5.30 und 6.00 Uhr geht es los. Ein Spektakel für Erwachsene, vor allem aber auch für viele Kinder, die die Tiere hautnah erleben können. Ein weiteres Highlight für die Kleinen ist ein Besuch im Kleintierzelt.

Ochsenmarkt in Wedel

Frühjahrsmarkt als Rahmenprogramm

Eingebettet ist der Ochsenmarkt in den viertägigen Frühjahrsmarkt. An allen Tagen locken Karussels, Losbuden, Würstchen, Zuckerwatte und vieles mehr und am Freitagabend ein spektakuläres Feuerwerk.

Musikprogramm im Festzelt seit 2009

Auch wenn das neue Programm erst seit drei Jahren besteht, hat sich schon eine Tradition herausgebildet: Am Freitagabend begeistert die lokale Oldigruppe "Just for Fun" ihre Fans. Der Samstagabend ist der Folkmusik gewidmet und am Sonntagvormittag findet regelmäßig ein kommunaler Frühschoppen mit lokalen Chören statt, den Bürgermeister Niels Schmidt moderiert.

Ankuendigung Hafenfest 2013